In Touch with the Future

Seit einigen Jahren werden funktionale Elemente in FIM Bauteile integriert. Parallel entwickelte sich der aufstrebende Bereich Printed Electronics. BÖ-LA bringt nun diese und andere Trends zusammen zu einer Vision:

Dem intelligenten, selbstleuchtenden und berührungsempfindlichen Kunststoffbauteil.

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Mit der Verbindung von FIM-Komponenten aus Kunststoff mit Elektronik hat sich das klassische FIM-Bauteil vom dekorativen Bauteil zu einem funktionalen elektronischen Element weiterentwickelt. Wir nennen diese letzte Entwicklungsstufe Film-Insert-Molded-Electronics.

Ganze Baugruppen – bestehend aus Bedienblenden, Zierteilen, mechanischen Tasten, Lichtleitern und LEDs – sollen so künftig auf ein einziges foliendekoriertes, touchsensitives, selbstleuchtendes FIM-Bauteil mit einer geschlossenen, frei formbaren Oberfläche reduziert werden können.

Fakuma
Besuchen Sie uns vom 13. bis 17. Oktober 2015 auf der Fakuma am Stand 3310 in Halle B3.
Film-Insert-Molded-OLED

FIM-O

Film-Insert-Molded-OLED (FIM-O) ist ein öffentlich gefördertes Gemeinschaftsprojekt. In diesem Rahmen entwickelt BÖ-LA mit seinen Partnern noch bis Mitte 2015 an der Integration von organischer Elektronik in Form von OLEDs, in verformte und hinterspritzte Kunststoffbauteile.

Während der Fakuma präsentieren wir das Abschlussbauteil des Gemeinschaftsprojektes - eine selbstleuchtende FIM-O Navigationsblende mit integrierter OLED-Beleuchtung. Zeitgleich wird mittels des FIM-Verfahrens eine OLED vorspritzt und eine dekorative, 3 D verformte Hardcoatfolie hinterspritzt. In nur einem Arbeitsgang entsteht so ein foliendekoriertes Kunststoffbauteil mit integrierter OLED-Beleuchtung. Unseres Wissens ist es damit weltweit erstmalig gelungen, eine OLED erfolgreich im Spritzgussprozess zu einem FIM -Bauteil zu verarbeiten.

BÖ-LA, ein Pionier der FIM-Technologie, wird mit dieser Innovation auch zum Vorreiter bei der Weiterentwicklung von Printed Electronics zu Film-Insert-Molded-Electronics.

  • Ziel2.NRW
  • EU-Förderung
  • Kunststoff-Institut Lüdenscheid
  • Zoek
  • Soluxx
  • Universität Köln
3D-Sensitive-Touch

3D-Sensitive-Touch

Mit der 3D-Sensitive-Touch-Technologie lassen sich berührungsempfindliche Oberflächen für dreidimensional geformte Bauteile realisieren. So sind nicht nur gewölbte Oberflächen, sondern echte 3D-verformte Oberflächen abbildbar – auch komplexe Geometrien über mehrere Ebenen sind möglich. Durch die volle Integrierbarkeit des 3D-Sensitive-Touch in den FIM -Prozess ergeben sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Bedienelemente: 3D-Sensitive-Touch ist neben gängiger Folientypen und Oberflächen auch mit speziellen Sibdruckfarben kombinierbar, die für die Dekoration und die Lichtdichte der hintergrundbeleuchteten Bauteile unerlässlich sind.

Dadurch ist es BÖ-LA gelungen, den technischen und dekorativen Prozess auf eine einzige Folie zu reduzieren. Die Tatsache, dass nur ein Trägermedium zum Einsatz kommt, verschafft unserem 3D-Sensitive-Touch einen technologischen Vorsprung und bietet gleichzeitig Kostenvorteile.

Der BÖ-LA MP3 Wecker mit 3-D-Sensitive-Touch (siehe Foto Fakuma 2014) wird auf der Fakuma 2015 als ein FIM-Multidekorkonzept präsentiert. Die touchsensitive , 3 D geformte Oberfläche wird mit den neusten Design- und Dekormöglichkeiten sowie mit neuen Materialien und neuen Oberflächen kombiniert.

TouchSkin

TouchSkin®

Eine weitere Innovation, die auf der Fakuma präsentiert wird, ist die touchskin Waschmaschinenkonsole. Das komplexe Steuerungselement mit 40 Touch-Sensoren und der gleichen Anzahl an LEDs mit integrierten Mikrocontrollern wurde von dem österreichischen Unternehmen plasticelectronic entwickelt.

Mittels der touchskin Technologie wird es möglich den Dekordruck, leitfähige Strukturen sowie die LEDs inklusive deren Lichtleiter in nur eine einzige Folie zu integrieren. Die bereits 2014 gezeigte Waschmaschinenkonsole wird auf der Fakuma 2015 in einem neuen, modernen Design präsentiert. FIM Spezialist BÖ-LA fungiert dabei als Partner für das Drucken der Grafik sowie für die optional hinzukommenden Bereiche 3D-Verformung und Verspritzen.

plasticelectronic

e-Bee

e-Bee

An die Stelle eines konventionellen Auto-Cockpits mit Schaltern und Knöpfen tritt ein Bedienelement für das e-bee Driver-Interface des Visteon-Konzeptfahrzeugs in einem „Seamless Design“ mit geschlossenen Flächen, verformten Kanten und „Verschwindeeffekt“.

Als Entwicklungspartner für die Driver-Interfaces hat BÖ-LA eine hochwertige folienhinterspritzte Displayabdeckung entwickelt, die im Nachgang durch das „Optical Bonding-Verfahren“ mit einem Multitouchdisplay verbunden und zu einem FIM -Touchscreen zusammengefügt wird.

Das ausgestellte Bauteil zeichnet sich durch seine sensitive Oberfläche mit einer kratzfesten Beschichtung aus, die viele Funktionen zusammenführt und über Berührung gesteuert wird.

eBee

Reinraum

All diese Innovationen haben eines gemeinsam: Edles Design, makellose Oberflächen und ein absolut präziser Druck – das sind die Kriterien, mit denen sich die Produkte von BÖ-LA beschreiben lassen.

Damit das gelingt, und um die steigende Nachfrage nach hochglänzenden Artikeln in Klavierlack-Optik zu bedienen, hat BÖ-LA im vergangenen Jahr den Drucksaal gekapselt und die gesamte Druckerei zu einem großen Reinraum umgebaut. Damit stellt BÖ-LA außerdem die Weichen in Richtung der Produktion von Printed Electronics, einem neuen und aufstrebenden Geschäftsbereich, bei dem es auf besondere Staubfreiheit ankommt.

2.400 qm

Mitte 2015 eröffnet BÖ-LA das 3. Werk als Endkontroll-, Montage- und Logistikzentrum, welches mittels Verbindungsbrücke und Lastenaufzug an Werk 1 angeschlossen ist.

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